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18.05.2013: Ironman Lanzarote

Stefan Rolke auf LanzaroteZum Wettkampf:

07:00 Schwimmstart im strömenden Regen ca. 15 Grad, es war ein einziges Prügeln und Schlagen, auf der fast gesammt ersten Runde. Ich hatte mich in den Bereich 1:10 - 1:15 eingereit. Nach dem Ausstieg sah ich das mit 1:16 alles nach Plan lief.

 

Wechsel 1

Die Helfer sind die Wucht  helfen wo sie nur können u cremen die Sonnenmilch so dick das manche Leute bestimmt 2 Tage lang noch Schutz hatten.
Habe mir beim Duschen etwas Zeit gelassen um alles Salz wegzukriegen wollte nicht Wund werden. Dann Neo aus, Helm auf und weiter zum Rad. Es ist die längste Wechselzone die ich kenne, vom Wasserausstieg bis zum Radaufstieg bestimmt 500m.

Radfahren:

OK es ging los, lockere Beine ein leckerer Riegel, was will man mehr. Mit angezogener Handbremse fuhr ich los, in den weiterhin vorhandenen Regen . Habe mich dann an meine Vorgabe gehalten und bin mit ca. 110-120 Watt losgestrampelt. Ging wie geschnitten Brot. Habe eine Gruppe nach der anderen überholt, Lanzarote ist beim Windschatten fahren wie Sau, Kampfrichter haben immer nur gezeigt das die Gruppen zu eng fahren und schon waren sie wieder Weg. Zeitstrafen gab es aber trozdem.

Als ich den Mirador erreicht hatte, merkte ich das meine Taktik gut aber leider nicht Top war, hatte noch soviel Kraft das ich den Rückweg nun richtig Kacheln konnte. Leider geht es dort fast nur Berg ab was bedeutet, die vorhandene Kraft kann nicht in noch mehr Geschwindigkeit umgesetzt werden. OK, 06:16:??? sind alles andere als langsam und ich bin mit genug Reserven und Mut zum 2 Wechsel gekommen.

 

2 Wechsel

Wechselzone siehe oben, alles Perfekt !!!!!!!!!!! Schnell die Socken an, Sonnenmilch und Mütze und schon gings los.

Laufen

Bin die ersten 8 km mit einer Einheimischen zusammen gelaufen, kam mir vor wie ein Spanier, weil uns alle Angefeuert haben. Dann wurde Sie schneller und ich habe mich zurückgehalten und mein Tempo bei behalten 05:00 - 05:15 min/km

So ging es bis zur Wende, 10km gegen richtig fetten Wind. Zurück hatte ich zwar Rückenwind, aber trozdem Tempo halten, nicht überziehen. So lief es also ganz gut an und ich war gut gelaunt.

Dann die erste geplante Verpflegung km 15/17 habe ein Gel genommen wie geplant. ABER das habe ich gar nicht Vertragen - Bauchweh Krämpfe, Erbrechen. Danach bin ich weiter, aber es kam natürlich der erwartetet Hungerast. Nix ging mehr 06:00 - 06:50min/km und immer noch keine Verpflegung blieb drin. Somit habe ich erst mal mit mir gehadert und geflucht. Bin erst mal gegangen um alles wieder in den Griff zu bekommen.

Nächste Verpflegung nur Red Bull und Wasser, etwas Eis im Nacken und so langsam kamen die Kräfte wieder

Bin wieder los gelaufen und der Schnitt stieg bis zum Ziel auf 05:30 min/km. Im Ziel angekommen waren die Beine wieder richtig gut, hätte noch ne Runde drehen können. Aber das Ziel war erreicht
 

Lanzarote unter 12 Stunden zu rocken
11:51:01 stand auf der Auswertung und ich bin nach einer guten Massage, Essen und Trinken glücklich in mein Bett gefallen.
 

Fazit: Es war ein harter aber auch sehr schöner Wettkampf, bin mehr als zufrieden mit dem erreichten !
 

***

Bericht und Bild: Stefan Rolke
 


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